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Mein Name ist Tanja Neumann und ich wurde 1976 in Köln geboren. Als ich ca. 3 Jahre alt war, beschlossen meine Eltern in eine ländliche Gegend zu ziehen und errichteten uns dort ein Eigenheim. Eigene Tiere im Haus waren tabu, aber ich durfte Reitunterricht nehmen.

Eines Tages entdeckte ich auf dem Weg zum Schulbus zwei braune Ponys. Täglich ging ich zu ihnen, besonders der Wallach hatte es mir angetan. Als eher schüchternes Mädchen fühlte ich mich bei ihnen wohl und irgendwie verstanden. Hier musste ich niemanden darstellen, besonders lustig oder besonders schlau sein. Sie mochten mich so, wie ich war. Es dauerte einige Zeit bis ich mich überwand und den Besitzer fragte, ob ich mich um die Ponys kümmern dürfte. 

Von da an wurde alles anders. Ich hatte eine Aufgabe, ging nicht mehr zum Reitunterricht sondern widmete meine Freizeit fast ausschließlich „meinem“ Sidney und seiner Schwester Sheila. Sidney war ruhig und freundlich, liebte es mit mir zu schmusen, sich von mir betüddeln zu lassen oder mich auf seinem Rücken gemütlich durch den Wald zu tragen. Er hörte mir zu, wenn ich Sorgen hatte und machte Blödsinn, um mit mir zu lachen. Er war mein Beschützer und wir hatten eine tiefe vertrauensvolle und liebevolle Verbindung.

Als Sidney verkauft wurde, brach eine Welt für mich zusammen.

   

 
Ich habe noch viele andere Ponys und Pferde in meinem Leben betreut, doch niemand gab mir so viel wie mein kleiner Welsh-Mountain Wallach. 

 

Neben meinem Leben mit Pferden, Hunden, Katzen, Enten, Ziegen und einer Kuh, die alle zu einem Hof gehörten, auf dem ich mich täglich aufhielt, absolvierte ich meine Schulausbildung und begann mit 16 Jahren meine Ausbildung zur Industriekauffrau. In diesem Beruf bin ich auch heute noch tätig und glücklich.

Nachdem ich zwei Jahre in meiner eigenen kleinen Wohnung lebte, entschied ich mich dafür endlich für eigene Tiere da sein zu können.

 
So zogen im Jahr 1997 Sam und seine Schwester Toni in mein Leben ein. Seitdem möchte ich die Erfahrung von eigenen Tieren nicht mehr missen und könnte mir nicht vorstellen, wie das Leben ohne Tiere an der Seite sein sollte.

Als ich meinen jetzigen Partner kennenlernte, lernte ich auch seine Hündin Jana kennen. Jana war ein großer Schatz und ich genoss es, neben meinen Katzen nun auch einem Hund mein Herz schenken zu können. Sind Toni und Sam doch eher unabhängig, so lechzte Jana nach Aufmerksamkeit und wollte überall mit dabei sein. Die kurze Zeit, die ich mit ihr erleben durfte, war so intensiv und ist noch heute voll von wunderschönen Erinnerungen. Nachdem wir noch zwei gemeinsame Sommerurlaube an ihrem geliebten Meer verbringen konnten, entschieden wir uns dazu, sie im März 2007 im Alter von 15 Jahren und 3 Monaten über die Regenbogenbrücke zu schicken. Wieder brach eine Welt zusammen und das Loslassen fiel mir schwer. Sie fehlte an allen Ecken und Enden.


Gemeinsam beschlossen wir, dass ein Leben ohne einen Hund nicht das Gleiche ist und so zog nach einiger Zeit ein kleiner Flat-Coated-Retriever Welpe names Flash bei uns ein. Er hatte sich wohl fest vorgenommen unserem Kummer ein Ende zu bereiten und erhellt bis heute das ganze Haus mit seiner Fröhlichkeit und Verrücktheit.

 

 
Ich danke dir mein Kleiner!

Flash war es auch, der mich nach einjähriger Trauer über Janas Verlust hinwegkommen ließ. Niemand, selbst mein Partner und meine engste Freundin wussten, wie sehr mich ihr Verlust noch trauern ließ. Erst seine weisen Worte aus einem Gespräch ließen mich aufarbeiten:

                        "Loslassen heißt nicht vergessen"
                               

Im Frühjahr 2008 fiel mir ein Buch in die Hände, welches über mentale Gespräche mit Tieren handelte. Nicht ganz von meinem Umfeld ernstgenommen, begeisterte ich mich für diese angebliche Möglichkeit mit Tieren zu sprechen. Im Juli 2008 besuchte ich mein erstes Seminar bei Susanna Zwernemann und lies mich in diese für mich neue Welt einführen. Nach nur wenigen Stunden erhielt ich erste Informationen von für mich fremden Tieren, die von den jeweiligen Besitzern bestätigt wurden.

Noch heute bin ich dankbar, dass ich mich bei der Wahl meiner Lehrerin auf mein Bauchgefühl verlassen habe und kann das auch nur jedem ans Herz legen. Ich sage immer wieder gerne, dass unsere Gefährten uns zu der für uns richtigen Person führen werden.

Im Anschluss daran besuchte ich die weiterführenden Seminare und übte fleißig, meine Wahrnehmungen zu verbessern und Fehlwahrnehmungen zu verringern. Frau Zwernemann geht sehr gewissenhaft mit ihrer Verantwortung als Lehrerin um! Ich absolvierte diverse Übungen in verschiedenen Bereichen und erst als sie sich sicher war, dass meine Wahrnehmungen sehr gut sind, erteilte sie mir ihre persönliche Freigabe, nun auch offiziell für Dritte kommunizieren zu können.

Dies war keine Pflicht, doch mir persönlich war es wichtig, ihr OK zu bekommen. Genau wie sie möchte ich gewissenhaft kommunizieren und damit inhaltlich wertvolle Protokolle abgeben. Es geht hier nicht um das eigene Ego oder um andere Dinge, sondern darum zwischen Mensch und Tier zu vermitteln und damit ein Stück weit zu helfen und zu einer guten Gemeinschaft beizutragen.

Heute bin ich sehr stolz, ihre Mitarbeiterin sein zu dürfen. Ich assistiere bei ihren Seminaren und übernehme auch mal einen Kunden, wenn sie zeitlich überlastet ist. Sie war und ist mir stets eine hervorragende Lehrerin und ich bin sehr stolz, mein Wissen und mein Können bei ihr intensivieren zu können.

Jana und Flash haben mich auf diesen Weg gebracht und ich bin dankbar, dass sie immer bei mir sind, um mich bei dieser Aufgabe zu unterstützen!

Ich bin gespannt, wohin und wie weit mich mein Weg noch führen wird, doch eins habe ich gelernt:

                                               Es gibt keine Zufälle!