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Warum man sich ein Gespräch mit seinem Gefährten wünscht, kann viele Gründe haben und welche Frage man gerne stellen würde, liegt bei jedem selbst und ergibt sich meist aus dem Zusammenleben mit dem Tier.

Vielleicht interessiert es wirklich "nur", ob das Tier glücklich ist und wie es das Verhältnis zu seinem Menschen sieht.
Meist ist es aber so, dass es ein "Problem" gibt und die Tierkommunikation sich wie der letzte Strohhalm anfühlt, an den man sich klammern möchte.

Hier möchte ich einige Varianten erläutern, in denen eine Kommunikation hilfreich sein kann:

- Vergangenheits-/Traumabewältigung
Viele unserer Gefährten haben vor ihrem Leben bei uns negative Dinge erfahren müssen. Sei es der Aufenthalt in einem Tierheim oder in einer Tötungsstation, vielleicht waren sie bei Menschen, die sich nur wenig für sie interessierten oder bei denen Sie körperlich und seelisch leiden mussten. Vielleicht haben sie einen geliebten Freund verloren und vermissen ihn. Es gibt viele Dinge, die ein Tier negativ belasten können.

Bei tief sitzenden Problemen muss man als Kommunikator sehr einfühlsam und vorsichtig vorgehen. Man ist "ein Fremder" und gerade in belastenden Situationen fällt Vertrauen nicht immer leicht. Darin unterscheiden sich die Tiere nicht von uns Menschen! Mein Ziel liegt darin, diese negativen Erfahrungen oder Empfindungen möglichst sanft aufzulösen und Dinge zu erklären, damit Ihr Tier wieder frei und unbelastet leben kann.

- Verhaltensänderungen
Manche Verhaltensweisen unserer Tiere stören das harmonische Zusammenleben mit uns. Sei es eine Katze, die an Stellen uriniert, die nicht dafür vorgesehen sind, ein Hund der an der Leine zieht oder ein Pferd welches im Gelände durchgeht. Die Liste lässt sich beliebig weit fortführen.

Allerdings geht es hier nicht darum, dem Tier zu sagen, dass es dieses Verhalten zu unterlassen und sich zu ändern hat! Vielmehr geht es darum herauszufinden, warum das Tier sich so verhält und letztendlich eine Lösung oder einen Kompromiss herbeizuführen, mit dem Mensch und Tier gut leben können.

Die Tiere sind unsere Partner, sie stehen weder über noch unter uns und so sollten wir sie behandeln. In der Regel gibt es für Verhaltensauffälligkeiten eine Erklärung - oft möchten uns unsere Tiere damit auf etwas aufmerksam machen. Wenn wir uns dem öffnen und dem Tier signalisieren, dass es uns wichtig ist, geht das Tier auch gerne mal einen Schritt vor!

Eine Kommunikation ersetzt keine gute Grundausbildung/-erziehung bzw. eine gute Hundeschule!!!

- Aufgaben
Unsere Gefährten möchten mehr sein, als nur Haustiere, die "nebenher" leben. Sie möchten Aufgaben im Zusammenleben bei und mit ihren Menschen gestellt bekommen. Das kann sowohl die Zeitung sein, die der Hund jeden Morgen holt, das Aufpassen und Wachen oder aber auch das Trösten seines Menschen, wenn er Sorgen hat. Hier gibt es viele Möglichkeiten und in einem Gespräch kann das Tier äußern, was es sich wünscht oder welche Aufgaben es bereits übernommen hat.

- Köperliche wie seelische Disharmonien
Manchmal haben wir das Gefühl, dass es unserem Tier nicht gut geht. Bei körperlichen Problemen kann es möglich sein, dass die Ursache seelisch bedingt ist und sie sich nach einem Gespräch mit dem Tier auflöst.

Bei Krankheiten oder Unwohlsein kann das Tier verrmitteln, wo es einen Druck oder Schmerz spürt und damit evtl. wichtige Hinweise auf eine notwendige Behandlung geben.
Eine Kommunikation ersetzt nicht den Tierarzt oder den Tierheilpraktiker!!!

- Entlaufene/vermisste Tiere
Hier ist es wichtig, dass so wenig Zeit wie möglich verschwendet wird. Je kürzer ein Tier verschwunden ist, desto höher ist die Chance, dass es gefunden oder zurückgeführt werden kann.

In diesen Fällen ist eine Kommunikation nicht ganz einfach. Die Zeit drängt, der Halter macht sich Sorgen und vielleicht ist das Tier sogar auf wichtige Medikamente angewiesen. Hier ist es wichtig, dass Kommunikator und Halter eng zusammenarbeiten.

Auch unsere Tiere befinden sich in einer Ausnahmesituation, in der sie sich vielleicht ängstigen oder sich Sorgen machen. Dementsprechend verwirrend können auch die Mitteilungen ankommen. Selbst kleinste Hinweise müssen beachtet werden, damit geholfen werden kann. Wenn eine Katze von einem See spricht, kann es durchaus auch eine größere Pfütze sein. Die Größenverhältnisse müssen beachtet werden.

Andererseits gibt es auch Tiere, die sich selbst dazu entschieden haben wegzugehen. Hier kann ein Gespräch helfen, Gründe und Möglichkeiten herauszufinden, die vielleicht dazu führen, dass das Tier wieder nach Hause möchte.                                                        
(Auf der nächsten Seite finden Sie zu dem Thema "vermisst" auch ein anschauliches Beispiel)

- Verstorbene Tiere
Für viele Menschen bricht eine Welt zusammen, wenn sie ihr geliebtes Tier verlieren. Man fühlt sich allein, vermisst das Zusammensein und die vielen schönen Stunden, die man gemeinsam erleben durfte. Viele Fragen kommen auf, vieles was man seinem Gefährten gerne noch mit auf den Weg gegeben hätte. Wir zweifeln, ob wir bis zum Schluss alles richtig gemacht haben und haben Probleme damit unser Tier loszulassen.

Die Gespräche mit verstorbenen Tieren sind für mich mit die schönsten. In ihnen schwingt so viel Liebe für ihre Menschen mit, sie erklären Zusammenhänge und sie geben Ratschläge, wie ihre Menschen mit ihrer Trauer umgehen können.

Meinen Erfahrungen nach, fällt es den Menschen nach diesen Gesprächen sehr viel leichter, ihr Tier loszulassen, ihren Kummer zu verarbeiten und wieder nach vorne zu schauen.

- Sterbebegleitung
Die Tierkommunikation ermöglicht uns auch, die Tiere bei ihrem Übergang zu begleiten. Vielleicht sogar eine der wichtigsten und weitreichendsten Möglichkeiten - für Mensch und Tier. Letzte Fragen können gestellt und letzte Mitteilungen vom Tier können übermittelt werden. Vielleicht hat Ihr Tier bestimmte Wünsche für seine letzte Zeit oder vielleicht möchte es Ihnen auch sagen, wie es sich die Form seines Übergangs wünscht bzw. wie Sie sich verhalten können.

Ein solches Gespräch ist sehr emotional, aber es kann Ihnen helfen zu verstehen und Ihr Tier losgelöst über die Regenbogenbrücke laufen zu lassen. Wenn man weiß, was das Tier sich wünscht und es erfüllen kann, so hat man das Gefühl, Alles "richtig" gemacht zu haben. Eigene Unsicherheiten geraten damit in den Hintergrund.   

Eine Sterbebegleitung verbindet Mensch und Tier noch einmal auf eine ganz besondere Art und Weise und man kann vielen Tieren die Dankbarkeit förmlich ansehen. Das widerum hilft uns Menschen, im Einklang mit allen Geschehnissen zu sein und sich etwas sicherer und aufgehobener zu fühlen.
In solchen Situationen bin ich rund um die Uhr für Sie und Ihr Tier erreichbar. Erst wenn von beiden Seiten alles gesagt und geklärt werden konnte, können alle innerlich ruhig, gelöst und bereit für die Reise sein.
(dass dieses "bereit sein" auch auf menschlicher Seite wirklich möglich ist, können Sie in meinem Gästebuch nachlesen. Ich danke hier ganz besonders Janosh und Elliot mit ihren so wunderbaren und starken Menschen!)

- Notfälle
Manche Gespräche werden von mir terminlich vorgezogen. Solche, die unverzügliches Handeln erfordern. Das sind z.B. vermisste Tiere, so lange sie nicht schon sehr lange verschwunden sind, schwere gesundheitliche Veränderungen und Sterbebegleitungen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ein Hund der nicht hört oder eine kratzende Katze in diesem Sinne keinen Notfall für mich darstellen, auch wenn es für Sie persönlich verständlicherweise eine hohe Dringlichkeit hat.

Nach einem Gespräch, können die Menschen oft eine positive Veränderung an ihrem Tier feststellen. Gerade dann, wenn Wünsche erfüllt oder Dinge geklärt wurden.
Das Bindung kann sich noch einmal vertiefen und der Respekt gegenüber dem Tier wird sich erweitern. In der Regel unterschätzen wir unsere Tiere nämlich :-)
Sie sind so weise und so gut im Herzen, dass man sich sogar häufig auch selbst weiterentwickelt und anders verhält als vorher.

             Die innere Größe unserer Tiere sollte uns ein Vorbild sein!